Die Spannung steigt

Im Anfang ist der „Faust“ und vorher ein medialer Interview-Marathon. Unbedingt hörenswert, was und wie Hasko Weber auf „Figaros Fragen“ heute antwortet. Der neue Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters Weimar lässt neue Seiten an sich entdecken.

Sein Vorbild: Frank Castorf.

Ein Buch, dass Weber nicht rausrückt: „Der stille Don“. Als Pflichtlektüre in Klasse 8 in der DDR weggelegt, später den „harten Realismus“ darin entdeckt.

Was Schönes gekauft? Ein Grundstück in Weimar. Der Mann und seine Familie sind in Weimar angekommen und wollen bleiben.

Hasko Webers Stimme: unaufgeregt, uneitel, unprätentiös – energiegeladen, willensstark, zielstrebig.

Die Spannung steigt vor dem Premierendreiklang in Weimar an diesem Wochenende: Goethes „Faust I“, inszeniert von Weber, Wagners „Lohengrin“, uraufgeführt in Weimar am Goethe-Geburtstag 1850, „Weiskerns Nachlass“ nach Christoph Heins Roman, angekündigt als „die ernüchternde, aktuelle Antwort auf Faust.“

Das Interview zum Nachhören auf MDR Figaro: http://www.mdr.de/mdr-figaro/podcast/fragen/audiogalerie190.html